Ben

„Ich bin sieben Jahre alt und war schon ganz oft im Krankenhaus, um rote Blutkörperchen zu tanken. Das hat mein Körper leider vor der Transplantation nicht allein geschafft. Zusammen mit meiner Mama war ich immer einen ganzen Tag im Franziskus Hospital. Bevor ich das Blut bekomme habe, war immer noch etwas Zeit, in der ich in das Spielzimmer auf der Station gehen konnte. Als ich klein war, habe ich da immer mit den Klötzen und der Autogarage gespielt. Aber jetzt spiele am liebsten Spiele.

Ich finde es schön im Franziskus Hospital, weil alle so nett sind und ich Freunde gefunden habe. Ein Junge hat dasselbe wie ich, manchmal waren wir zusammen auf einem Zimmer. Wenn ich mir für die Kinderstation etwas wünschen dürfte, wäre das ein großer Spielraum mit einer großen Rutsche, Trampolin und einer Kletterwand. In den Zimmern ist nämlich kein Platz zum Toben. Super wäre auch ein Kino mit gemütlichen Sesseln, in dem man Kinderfilme gucken kann.“

Ben hat seit seiner Geburt eine Blutbildungsstörung und kam daher alle zwei bis drei Wochen für eine Bluttransfusion ins St. Franziskus-Hospital. Mittlerweile hat er eine Knochenmarktransplantation erhalten, sodass er jetzt nur noch in der Kinderklinik ist, um die Ärzte und Pflegekräfte zu besuchen.

Johann

 "Nach einem vorzeitigen Blasensprung wurde Johann in der 28. Schwangerschaftswoche im St. Franziskus-Hospital geboren und dort auch neun Wochen behandelt. Die medizinische Versorgung, die Pflege und die liebevolle Betreuung von Johann waren erstklassig. Wir wurden von Beginn an so gut es ging in die Pflege eingebunden und hatten dadurch das Gefühl, etwas für unser Kind tun zu können. Was uns besonders gefallen hat, dass wir ein Zimmer im Schwesternwohnheim beziehen konnten und so rund um die Uhr in Johanns Nähe waren. Im Nachhinein haben wir erfahren, dass die „familiäre Betreuung“, das intensive Mitversorgen durch uns Eltern und auch das Bereitstellen eines Zimmers in Krankenhausnähe nicht in allen Krankenhäusern selbstverständlich sind. Dass uns im St. Franziskus-Hospital die Möglichkeit hierzu gegeben wurde, wissen wir sehr zu schätzen. 

Am Anfang haben wir täglich rund vier Stunden mit Johann gekuschelt. Dabei gab es auf dem Sechs-Bett-Zimmer selten einen Moment der Ruhe und keine Privatsphäre. Weniger Patienten pro Zimmer, trotz der Intensivbetreuung durch Ärzte und Schwestern, wären wünschenswert. Noch schöner wäre es natürlich, die Eltern könnten direkt bei Ihren Kindern im Zimmer ein Bett beziehen. Dies wunderschöne Gefühl des „Rooming-in“ haben wir in den letzten Tagen vor der Entlassung erlebt.

Damit die Räume genauso erstklassig werden, wie die Versorgung der Kinder und Begleitung der Eltern, unterstützen wir das St. Franziskus-Hospital Münster."

Monika und Christian Eicke, Eltern von Johann

Phil

Als unser Sohn Phil gerade 5 Wochen alt war, hatte er einen Krampfanfall. Wir haben sofort den Krankenwagen gerufen und sind ins St. Franziskus-Hospital gefahren. Hier wurde bei Phil Epilepsie bei Hirnhautentzündung diagnostiziert. Er musste zwei Wochen im Krankenhaus bleiben und zum Glück wurde seine Zwillingsschwester Leni mit aufgenommen. Sonst hätten wir das nicht geschafft.  
Von Freunden hatten wir viel Positives über die Kinderstation im St. Franziskus-Hospital gehört, deshalb war es uns so wichtig, dass Phil hier behandelt wird. Die medizinische Versorgung und Betreuung waren wirklich ausgesprochen gut! Wir haben bei Pflegekräften noch nie so viel Motivation, Fürsorge, psychologische Unterstützung und warmherzigen Umgang erlebt. Wir wurden die ganze Zeit unterstützt und gut über Phils Gesundheitszustand informiert. Es war immer schnell ein Arzt oder eine Schwester zur Stelle – auch nachts. Wir hatten das Gefühl, dass alle hier ihre Arbeit wirklich gerne machen.   

Der erste Gedanke auf der Station war aber: "Das ist ganz schön alt und eng hier". Zudem war die Toilettensituation etwas ungünstig, es gab kein Bad direkt am Zimmer. Ich musste zum Duschen ein Stück den Gang runter und die Kinder währenddessen alleine lassen. Da hatte ich schon Angst, dass Phil genau in dieser Zeit wieder einen Krampfanfall bekommt und ich nicht da bin. Dasselbe galt für den langen Weg zum Mittagessen – es wäre schön, wenn es einen Buffetraum für die Eltern auf der Station geben würde.

Wir wünschen uns eine bessere räumliche Situation für die Kinder und uns Eltern, deshalb unterstützen wir die Kampagne „Mehr Raum für Nähe“.    

Patricia und Timo Riesenbeck, Eltern von Phil und Leni