PD Dr. Michael Böswald

Chefarzt der Klinik für Allgemeine Kinder- und Jugendmedizin

In unserer Klinik für Kinder- und Jugendmedizin geben wir immer alles, um unsere kleinen und größeren Patientinnen und Patienten mit dem zu versorgen, was sie zum Gesund- und Großwerden brauchen. Ich bin seit 2001 im St. Franziskus-Hospital und habe in dieser Zeit viele rührende und schöne Augenblicke erlebt. 

So wie mit Mina. Das Mädchen kam mit ihren Eltern zu uns, weil sie sehr starke Bauchschmerzen hatte. Wir haben sie untersucht und eine Eierstockverdrehung entdeckt. Das ist in ihrem Alter sehr ungewöhnlich. Zusammen mit unseren Chirurgen wurde Mina sofort geholfen. Zwei Jahre später hatte das Mädchen wieder „komische Bauchschmerzen“. Aufgrund der Vorgeschichte konnten wir schnell reagieren. Jetzt ist das aufgeweckte Mädchen wieder ganz gesund. Vor ihrer Entlassung haben wir abgemacht, dass sie ihren Eierstöcken verbietet, noch einmal einen Purzelbaum zu machen. „Wie soll ich das den machen?“, sagte sie. „Die haben doch keine Ohren!“ Ich musste lachen, da ich ja daran nicht gedacht hatte. Nach ein paar Schritten weg von mir kam Mina zurück und meinte „Du hast recht. Ich habe doch jetzt ein Loch im Bauch. Darüber müssten sie mich eigentlich hören.“

Kinder wie Mina erstklassig zu versorgen und sie wieder zum Strahlen zu bringen – dafür bin ich Arzt geworden. Doch für unsere Patienten brauchen wir endlich mehr Platz und eine kindgerechte Umgebung mit guten Übernachtungsmöglichkeiten für die Eltern.

Machen Sie die Gesundheit unserer Kinder zu Ihrer Herzensangelegenheit und schaffen Sie mit uns gemeinsam „Mehr Raum für Nähe“!

Dr. Florian Urlichs

Chefarzt der Klinik für Neonatologie und Kinderintensivmedizin

Als Chefarzt der Neonatologie und Kinderintensivmedizin behandle ich Frühgeborene und kranke Säuglinge. Oft müssen sie mehrere Monate bei uns auf der Station bleiben. Mein Team und ich sind rund um die Uhr für sie da und betreuen jedes Babys so, als wäre es unser eigenes. Die Überlebenschancen von Frühchen werden immer besser, aber wie sie sich weiterentwickeln, ist direkt nach der Geburt meist nicht abzusehen. Der Moment, wenn ich ein Kind gesund entlassen kann, ist für mich auch nach vielen Jahren immer noch sehr bewegend. Als vor kurzem ein extrem frühgeborenes Mädchen unser Krankenhaus nach drei Monaten endlich verlassen konnte, war wieder einer dieser Tage. Die Kleine wog bei ihrer Geburt kaum mehr als 500 Gramm, aber sie hat gekämpft.
Neben der medizinischen Versorgung ist für Babys die Nähe ihrer Eltern überlebenswichtig. Wir beziehen sie so gut es geht in die Pflege ihrer Kinder ein, unterstützten sie und tun alles, um ihre Ängste in positive Energie umzuwandeln. Darüber hinaus brauchen die Familien aber auch eine entsprechende Umgebung, in der Nähe und Bindung entstehen können. Deshalb wollen wir neue Familienzimmer bauen, sodass Eltern jederzeit bei ihren kranken Neugeborenen sein können und auch die Möglichkeit haben, bei ihnen zu übernachten. Das stärkt die Bindung und trägt zum schnelleren Gesundwerden bei.  

Dafür brauchen wir engagierte Menschen wie Sie! Spenden Sie, damit wir die Zimmer für unsere Frühchen realisieren können!